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Betrüger

Nachbarn berichten: Sa 2011-10-22 16:28

ZUR INFO

Habe ihre Seiten über Trickjacken Betrüger in Graz gelesen.

Bin gestern von zwei italienisch sprechenden Männern aus einem dunklen Fiat Kombi mit italienischen Kennzeichen in Wien, am Gürtel, Höhe Favoritenstrasse angesprochen worden, wie man denn am schnellsten auf die Autobahn Richtung Italien käme.  

Ich habe ihnen den Weg auf Italienisch erklärt, worauf sich beide bedankten und mir ihren Leidensweg in perfektem italienisch mit etwas gebrochenem Deutsch erzählten.

Sie seien von einer namhaften Modefirma und waren gestern in Baden im Casino, dort hätten sie zwei rumänische Damen kennengelernt, die ihnen etwas in ihre Getränke getan hätten, dann abgeschleppt haben und ausgeraubt hätten. Sie haben jetzt kein Geld, keine Kreditkarten und keine Papiere und wissen nicht, wie sie nach Hause kommen sollen. Auf die Frage, warum sie nicht bei der Polizei eine Anzeige gemacht haben, oder zu ihrer Botschaft gehen, die in solchen Notfällen mit Geld aushelfen, erklärte man mir, dass sie beide verheiratet seien und das nicht unbedingt öffentlich bekannt machen wollen. Sie können mir aber für etwas Geld die neue Kollektionsware für 2012 überlassen. Zufällig hätten sie gerade etwas Passendes in meine Größe dabei und ich würde ihnen aus der Situation helfen. Ich dürfte die Ware aber auf keinen Fall weiterverkaufen, da diese noch nicht aktuell im Handel sei. Natürlich konnte man die dargebotenen zwei Lederjacken und einen Anzug in der Verpackung nicht 100% erkennen, wobei ich aber einen leichte Ledergeruch feststellen konnte.

Ich verneinte das Angebot mit dem Argument, nur fünfzig Euro mitzuhaben. Mit dieser Summe wollten sich die beiden Herren aber nicht abspeisen lassen und baten mich aufgrund der guten Qualität der Ware von einem Bankomat mehr Geld abzuheben. Man bedauerte immer wieder die unangenehme Situation in der man sich befinde und ich als Mann, würde das sicherlich verstehen und außerdem würde man mir hier Top Ware zu einem Schnäppchenpreis anbieten.

Auf die Frage, wie viel diese drei Artikel den Kosten sollten, sprach der Fahrer, dass ihnen mit ca. 500 Euro sehr geholfen ist. Wobei hier immer wieder auf die unangenehme Situation hingewiesen wurde.

Ich bedauerte ihre Situation, verneinte aber das Angebot und wollte weitergehen. Daraufhin stieg der Beifahrer aus dem Auto und meinte, ich solle noch einmal überlegen und wenn ich nicht mehr Geld hätte, würden sie eben auch diese fünfzig Euro nehmen.

Auffallend an dieser Situation war, dass je länger dieses Gespräch dauerte, ihr Deutsch umso besser wurde.

Aufgrund dieser Auffälligkeit habe ich dem Fahrer 20 Euro für die Weiterfahrt gegeben und das Gespräch abgebrochen.

Gerhard P.


Nachbarn berichten: Di 2011-10-25 13:44 

Hallo!

Im 1. Bezirk (Bereich Postgasse - Schwedenplatz) ist heute wieder jener Italiener unterwegs, der zuerst nach dem Weg fragt, dann - angeblich teuere italienische Anzüge - verschenkt und am Ende Geld für Benzin verlangt.

Die Anzüge sind natürlich wertlos.

Letztes Mal war er in einem silbernen, diesmal in einem kaffeebraunen Minigeländewagen unterwegs (ich glaube ein Nissan).

Info an Polizei habe ich bereits erstattet.

Beste Grüße, Dominik M.

 

 
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