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2013-02-04 Betrugsversuch mit AKM Trojaner

 Nachbarn warnen: Mo 2013-02-04 17:17

Delikt                     Internet
Adresse                  K.F.Meergrafstraße
PLZ                        4880
Ort                         St.Georgen im Attergau
Datum                    2013-02-02
Uhrzeit                    18:00
Modus                    siehe unten
Gestohlenes_Gut     Keines

Meldung 

Internet – Betrügereien – der AKM Trojaner:

Grippezeit, da fängt man sich schon manchen Virus ein. Doch nicht nur Grippeviren treiben ihr Unwesen. Da habe ich mir doch glatt einen Virus eingefangen und zwar einen aus dem Internationalen Netz. Ja und er verhielt sich genau so wie ich es in den Beschreibungen vieler Leute vom "Bundespolizei Trojaner" gelesen habe.

Nach dem Login wird eine pseudo Zahlungsaufforderung von der AKM (Musikindustrie) angezeigt, sonst tut sich nichts mehr.

Kein Task-Manager, kein Desktop, nichts. Man wird beschuldigt illegal Musik heruntergeladen zu haben.

Wie kommt der Virus auf den Computer? Bei mir war es folgendermaßen:

Ich bekam ein mail von Zerlando mit der Aufforderung den link zur Rechnung zu betätigen. Ich habe noch nie was bei Zerlando bestellt und wollte das mit eben diesem link zu jener "Rechnung" richtig stellen - und schon hatte ich den sogenannten "Polizeivirus" damit aktiviert. Bei mir öffnete sich statt dem gefürchteten Polizeitrojaner der von AKM (Staatlich genehmigte Gesellschaft der Autoren Komponisten und Musiker) und sperrte sofort meinen PC und forderte mich auf umgehend mittels "Paysafecard" 50 Euro Strafe für illegal heruntergeladene Musik zu zahlen. Da ich nun mal keine Musik illegal runterlade, habe ich mich umgesehen, wo ich da reklamieren kann. Kein Kontakt, kein Impressum, also kam mir die Sache "spanisch" vor. Wenn ich ins Radar fahre habe ich ja auch die Möglichkeit, mich zu rechtfertigen, ja ich kann sogar das 'Radarbild anfordern, wenn ich mir 100% sicher bin dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht unterwegs war und da ginge gar nichts. Ich konnte mit dem PC gar nicht  s mehr anfangen, die Seite wich nicht. Da habe ich meinen Buben angerufen, der kennt sich gut aus. Der hat mir gesagt: Mama, da bist Betrügern zum Opfer gefallen und er hat mir geraten das im „Abgesicherten Modus“ (zu dem kommt man bei einem Neustart über die Einfügetaste F5) In die Systemsteuerung gehen und eine Systemwiederherstellung von einem vorhergehenden Tag zu machen. Zuvor muss man den PC einfach abbruchsartig ausschalten, sonst kommt man da nicht raus. Das hab ich dann auch getan und flugs funktioniert das gute Stück auch wieder. Es ist ein WAHNSINN da können Hacker so mir nichts dir nichts auf meinen PC zugreifen und es gibt nichts was dem ein Ende setzt! Wichtig ist es auch sich ein eigenes Benutzerkonto mit Passwort auf seinem PC einzurichten Administrator) hat mein Sohn mir auch noch geraten, habe ich auch gemacht, denn das erschwert es diesen Betrügern auf den PC zuzugreifen. Mein Virenprogram hat ihn allerdings nicht abfangen können. Information ist alles und so möch  te ich hiermit einen kleinen Teil dazu beitragen:

Ehe man einen link verfolgt - sollte man mit der maustaste leicht über den link unten fahren, aber um Gottes willen nicht klicken - da erscheint der wahre Absender in meinem Fall: dasdasda-online.net familiar /ordered_ID.

1. Ich habe an in meinem Fall an Zerlando geschrieben, damit sie ihre Kunden dahingehend informieren und klarstellen können, dass das nicht von ihnen ausgeht und ich habe die Eigenschaften der mail fotografiert, vielleicht kann man da was nachverfolgen. Auch habe ich Vergleiche von der falschen und richtigen Adresse von Zerlando im word abgespeichert. Die weichen voneinander ab, die Betrüger haben sich nicht einmal die Mühe gemacht das richtig wiederzugeben. Ach ja und sonderbar war auch dass es Zerlando Berlin also Deutschland war, denn die liefern gar nicht mal nach Österreich, da gibt es Zerlando. at

2. Die Verkaufstellen dieser Paysafecards: Vielleicht sollten grade die Verkaufsstellen: Österreichischen Post AG, bei Eurospar, Interspar, Spar, Niedermeyer, Libro, Pagro, MPREIS, Hartlauer, vielen Trafiken und Tankstellen - Hinweise anbringen, dass eine AUFFORDERUNG zur Zahlung einen Betrug darstellen kann. Um die Ofer zu warnen, quasi als letzte Verteidigungslinie bevor der Benutzer wirklich zahlt. Sicherlich, es entgeht Ihnen dadurch das Geschäft mit der prepaid Karte, aber der Kunde würde es danken darauf hingewiesen worden zu sein. (Der Vorteil gegenüber anderen Zahlungsmitteln ist die Tatsache, dass keine persönlichen Daten für den eigentlichen Bezahlvorgang notwendig sind. Genau dieser Umstand macht die Karte allerdings interessant für Internetkriminelle. Die meisten Versionen des BKA-Trojaners nutzen als Bezahloption die paysafecard und Ukash) - Derzeit wird die paysafecard bei eBay nicht als Zahlungsmittel akzeptiert! Seien Sie also auch da vorsichtig, wenn der Verkäufer Si  e danach fragt.

3. Geben Sie nie irgendwelche Daten telefonisch oder via Internet weiter. Zahlen Sie auf gar keinen Fall! Es wird Ihnen auch noch mit Inkasso gedroht werden.

Darf eine Inkassofirma mit einer Zwangsvollstreckung drohen, wenn man eine Abofalle nicht bezahlen will? Nein. In einem solchen Fall kann die Inkassofirma zur Unterlassung verurteilt werden, wie das Amtsgericht Frankfurt am Main (Urt. v. 10.10.2008, Az. 380 C 1732/08) entschied. Das gilt vor allem dann, wenn ein solches Inkassoschreiben dazu dienen soll, “den Empfänger einzuschüchtern, über das Bestehen einer Forderung zu täuschen und ihn zur Zahlung zu veranlassen.”

Quelle: www.computerbetrug.de 

MfG. Mony

 
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